Perspektivenwandel: Kunst als Sprache der Diversität
Lübeck 2025 - OZD - Oberschule zum Dom
Projektziel – Projektinhalt – Hintergrund
Das Projekt „Perspektivenwandel: Kunst als Sprache der Diversität“ zielt darauf ab, durch künstlerisches Arbeiten eine Brücke zwischen Schüler*innen und Menschen mit Beeinträchtigungen zu schaffen, Empathie und Toleranz zu fördern sowie das Bewusstsein für Diversität zu stärken.
Schüler*innen erstellen gemeinsam mit Menschen aus den Marli-Werkstätten Monotypien. In der Schule wird die historische und gesellschaftliche Entwicklung der Wahrnehmung von Beeinträchtigungen in Kunst und Philosophie behandelt.
Kunst: Wahrnehmen, Beschreiben, Analysieren, Herstellen und Präsentieren. Arbeitsfelder: Grafik, Zeichnen, Malerei
Philosophie: Den Menschen als Wesen wahrzunehmen, das sein Denken, seine Denktätigkeit selbst zum Gegenstand erheben kann vs. Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen
WiPo: Politik betrifft uns- politische Kommunikations- und Partizipationsmöglichkeiten (von Menschen mit und ohne geistige Einschränkungen), Menschen mit Beeinträchtigung in der Geschichte
Institution(en)
OZD - Oberschule zum Dom, Lübeck
Gruppengröße
20 - 30 Schüler*innen
Altersstufe
übergreifend
Rahmenbedingungen
Vor Beginn des Projekts werden in Zusammenarbeit mit den Marli-Werkstätten Regeln und Verhaltensweisen abgestimmt, die den Bedürfnissen der Menschen mit Beeinträchtigung sowie den Schülern gerecht werden. Schüler*innen arbeiten in Zweierteams mit jeweils einem Marli-Menschen zusammen. Diese Kleingruppen fördern die persönliche Interaktion und ermöglichen gezielte Unterstützung.
Zeitumfang (in den verschiedenen Phasen)
1 Woche
Projektverlauf
Nach einer Einführung bei den Schüler*innen der 10b der OZD wurde das Thema Beeinträchtigung und Vielfalt in der Schule, bei der auch die individuellen Besonderheiten eines jeden Menschen beleuchtet wurden, angesprochen. Die Jugendlichen vertieften ihr Wissen durch kreatives Schaffen in Form von Monotypie und Kaltnadelradierung.
In der Turnhalle der Marliwerkstätten begegneten die Schüler Menschen mit Beeinträchtigung auf Augenhöhe. In Kleingruppen wurden die künstlerischen Drucktechniken Monotypie und Kaltnadeldruck erprobt. Der kreative Prozess führte nicht nur zu beeindruckenden Kunstdrucken, sondern auch zu bereichernden persönlichen Begegnungen, die allen Beteiligten neue Perspektiven eröffneten.
Die Kombination aus Zitat-Kalligrafien von bedeutenden Literaten und Künstlern und den gemeinsam geschaffenen Druckgrafiken wird den Schüler*innen die Ergebnisse dieses Projekts zugänglich machen und die Botschaft von Diversität und Miteinander vermitteln.
Projektabschluss / Dokumentation
Ausstellung im Café Marlihof
Hauptansprechpartner
Barbara Engel, Bildende Künstlerin
Weitere Mitwirkende
Carola Pilz, Koordinatorin der Grundschule
Verweise auf Begleitmaterialien
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Sponsoren/Kooperationspartner
Possehl-Stiftung
Schulverein