Newsletter Kulturelle Bildung Kiel Juni–September 2024
21.06.2024
Angebote Kultureller Bildung Juni–September 2024
1.
Qualifizierungsangebot für Lehrkräfte von ProQua mit „Kultur macht stark“ – Online Termine: 27. Juni - 16:00 bis 18:00 und 01. Juli, 9.30 bis 13 Uhr (mit Pausen). Flyer ProQua Online-Reihe Digitale Selbstverteidigung. 27. Juni 2024, 16 – 18 Uhr
2.
Neue digitale Trends, neue Gefährdungen: Rechtliche Grundlagen des Kinder- und Jugendmedienschutzes. Sarah Bergholz, Juristin, Fachrichtung Kinder- und Jugendschutzrecht. 01.Juli, 9.30 –13.00 Uhr: Sexualisierte Gewalt im digitalen Raum: Kinder und Jugendliche stärken
3.
Einladung zur Ausstellungseröffnung "'Antisemitismus für Anfänger*innen" in Lübeck und Bad Segeberg – mit dazugehörigem Online-Fortbildungsangebot für Lehrkräfte. Ausstellungsangebot für Unterricht am anderen Ort – auch für Kieler Schulen! Ausstellungsorte: 1.7.-12.7. 2024: Hanse-Schule, Lübeck. Vernissage: 1.7.2024, 17:00 Uhr, mit Myriam Halberstam. Anmeldung zur Vernissage: katja.markmann-hl@kfkb-sh.de- Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:00-17:00 Uhr, am Wochenende von 11:00-15:00 Uhr.
4.
„Antisemitismus für Anfänger“ – Online-Fortbildung 1: 2. Juli 2024, 18:00 Uhr. Antisemitismus in Deutschland seit dem 7. Oktober 2023 und davor. Veröffentlichungen unter: https://forschungsforum.net/mitglieder/olaf-kistenmacher/ Anmeldungen bis 30. Juni 2024 an: katja.markmann-hl@kfkb-sh.de. Der Link zum Onlinevortrag wird Ihnen nach der Anmeldung per Mail zugesandt.
„Antisemitismus für Anfänger“ –
Online-Fortbildung 2:
9. Juli 2024, 18:00 Uhr
Antisemitismus in Deutschland
Die Erfahrung von Antisemitismus prägt insbesondere den Alltag von Jüdinnen und Juden, wie auch
die Arbeit von LIDA-SH deutlich macht. Ein besonders folgenschwerer Moment im Jahr 2023 war der
Hamas-Angriff am 7. Oktober, der sich auch in der Auswertung von LIDA-SH widerspiegelt. Der
Vortrag gibt einen Einblick in das Ausmaß und die Struktur dokumentierter antisemitischer Vorfälle
im Jahr 2023 und analysiert die Bedeutung von Ereignissen wie dem 7. Oktober auf die Verbreitung
von Antisemitismus.
Referentin: Linda Sofie Faupel, Landesweite Informations- und Dokumentationsstelle
Antisemitismus
Schleswig-Holstein www.lida.sh.de
Anmeldungen bis 4. Juli 2024 an: katja.markmann-hl@kfkb-sh.de
Der Link zum Onlinevortrag wird Ihnen nach der Anmeldung per Mail zugesandt.
__________________________________________________________________________________Dr. Beate Kennedy
Kreisfachberaterin für Kulturelle Bildung in Kiel
RBZ Wirtschaft . Kiel
Westring 444
24118 Kiel
Tel. mobil für kulturelle Bildung: 0175-1117224
Tel. Schule: 0431-1698-400
Tel. privat: 04351-46629
Mail: beate.kennedy-ki@kfkb-sh.de
IV.
Angebot für Kieler Schulklassen ab 7./ 8. Jahrgang: #kielerforschen
Wen interessieren schon Straßennamen? Freie Termine: 8.und 9. Juli 2024
Eine Forschungswerkstatt vom Zentrum zur Geschichte Kiels im 20. Jahrhundert
Unter dem Titel „#kielerforschen – Wen interessieren schon Straßennamen?“ bietet das Zentrum zur
Geschichte Kiels im 20. Jahrhundert vom 3. bis zum 18. Juli 2024 eine Forschungswerkstatt im Pop-up
Pavillon am Alten Markt an. Die Arbeit des Zentrums besteht darin, die Geschichte Kiels darzustellen
und für die Stadtgesellschaft erfahrbar zu machen. Der Schwerpunkt wird dabei auf die
nationalsozialistische Geschichte der Stadt gelegt. Bürger*innen sollen durch verschiedene
partizipative Angebote angeregt werden, sich aktiv an der Forschung und der Gestaltung von
Geschichtskultur zu beteiligen.
Die Forschungswerkstatt lädt die Stadtgesellschaft dazu ein, sich mit der Bedeutung des
sogenannten „Afrikaviertels“ in Neumühlen-Dietrichsdorf auseinanderzusetzen. Dabei stehen die
Geschichte des Viertels, die Bedeutung der Straßennamen und auch der gegenwärtige Umgang mit
diesen im Mittelpunkt. Ziel ist es, eigene Lösungsansätze für den Umgang mit diesen Straßennamen,
die noch immer nach ehemaligen „Kolonialherren“ wie etwa Adolf Lüderitz benannt sind, zu
Die Workshops finden im Pop-up Pavillon statt (Alter Markt 17). Im Pavillon ist Platz für max. 30
Personen, also die Größe einer Schulklasse. Allgemeine Infos zur Forschungswerkstatt sind im
Factsheet angehängt. Es geht darum, forschend-entdeckend die Geschichte des Afrikaviertels
kennenzulernen, über deutsche Kolonialgeschichte zu sprechen und sich über einen möglichen
Umgang mit kolonialen Straßennamen austauschen. In den Workshops von Patricia Vester wird sich
diesen Themen mithilfe eines Zines genähert, das sie mit Schüler*innen ausprobieren möchte.
Anmeldung und weitere Informationen bei:
Rieke Goetz (sie/ihr)
riekegoetz@posteo.de
Freie Mitarbeiterin
Zentrum zur Geschichte Kiels im 20. Jahrhundert
Landeshauptstadt Kiel
Rathaus Hopfenstraße 30
24103 Kiel
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Kreisfachberaterin für Kulturelle Bildung in Kiel
RBZ Wirtschaft . Kiel
Westring 444
24118 Kiel
Tel. mobil für kulturelle Bildung: 0175-1117224
Tel. Schule: 0431-1698-400
Tel. privat: 04351-46629
Mail: beate.kennedy-ki@kfkb-sh.de
V.
Das Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum bietet folgende museumspädagogische Aktionen
für Schulklassen an:
1. Wohnraum. Wasserwerfer. Widerstand. Workshop für Schüler*innen ab
Klassenstufe 8
Die 1980er Jahre waren geprägt von Wohnungsnot, Umweltzerstörung und atomarem
Wettrüsten. Dagegen regte sich Widerstand. Auch in Kiel bildeten sich Initiativen und
Protestbewegungen wie die Hausbesetzerszene, die sich gegen den Häuserabriss im
Sophienhof zur Wehr setzte. Ein schwerwiegender Gesetzesbruch oder ein mutiger Versuch,
gegen Missstände zu protestieren? Wie stehst Du dazu? Was ist Dir wichtig? Wofür
engagierst Du Dich? Wir spüren diesen und anderen Fragen zur „politischen Haltung“
anhand von Objekten in der 80er Jahre Ausstellung nach. Zum Abschluss gestalten die
Schüler*innen in Gruppenarbeit ihre Message, einen Slogan oder ein Plakat als Zeichen ihres
Engagements.
Dauer: 90 Minuten
Anmeldung auf Anfrage unter 0431 901 3425 oder 3488
Stadtmuseum Warleberger Hof, Dänische Straße 19
Eintritt frei
Das museumspädagogische Programm läuft im Rahmen der Ausstellung: Kaufrausch.
Konsum und Warenwelten der 1980er Jahre. Die Ausstellung zeigt den Lebensstil der
1980er Jahre und der damit verbundenen schrillen Werbung, die die Konsumfreude und die
bunte Warenvielfalt aus Mode, Freizeit, Design oder Unterhaltungstechnologie befeuerte.
Schulterpolster und „Vokuhila“-Frisuren, Aerobic, Memphis-Style und Neue Deutsche Welle
waren die angesagten Trends, während Commodore 64, Atari, Pacman und Super Mario die
Elektronik- und Medienwelt revolutionierten. Mit immer neuen Marken weiteten global
agierende Handelskonzerne ihre Produktpaletten ständig aus. Der Konsumgüterboom
erreichte auch die kommunale Ebene, so etwa die Kieler Innenstadt, wo immer neue
Kettenfilialen und der postmoderne Einkaufstempel Sophienhof die kauflustige Kundschaft
lockten. Die Ausstellung „Kaufrausch. Konsum und Warenwelten der 1980er Jahre“ spürt
dieser Entwicklung mit über 300 Exponaten aus der Sammlung des Kieler Stadt- und
Schifffahrtsmuseums und mit historischen Fotos nach. Die Auseinandersetzung der
nachgeborenen Generation mit der Konsumgeschichte der 1980er Jahre wird in einem
Kooperationsprojekt der Muthesius Kunsthochschule verhandelt; Studierende des
Studiengangs Industriedesign präsentieren ihre Arbeiten in kleineren Interventionen
innerhalb der Ausstellung sowie in der dem Museum benachbarten Galerie Menne.
Laufzeit der Ausstellung: 21. Juni 2024 bis 23. Februar 2025.Dr. Beate Kennedy
Kreisfachberaterin für Kulturelle Bildung in Kiel
RBZ Wirtschaft . Kiel
Westring 444
24118 Kiel
Tel. mobil für kulturelle Bildung: 0175-1117224
Tel. Schule: 0431-1698-400
Tel. privat: 04351-46629
Mail: beate.kennedy-ki@kfkb-sh.de
2. Zukunftsworkshop: Mein, Dein, unser Museum der Zukunft! Für Schüler*innen ab
Klassenstufe 8
Was brauchst Du, um gern im Museum zu sein? Und wie sieht Dein Museum der Zukunft aus?
Wie bleiben Museen relevant für die Gesellschaft? Wir fragen Dich!
Die Ergebnisse des von uns moderierten Impulsworkshops fließen in die Ausstellung ein – und
in die Zukunft des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums.
Dauer: 120 Minuten
Anmeldung: auf Anfrage unter 0431 901 3425 oder 3488
Stadtmuseum Warleberger Hof, Dänische Straße 19
Eintritt frei
Das museumspädagogische Programm läuft im Rahmen der Ausstellung „Kiel, Du bist
gefragt“. Eine Mitmachausstellung zur Zukunft des Kieler Stadt- und
Schifffahrtmuseums. Kiels historisches Museum soll noch interessanter werden. Dafür
möchten wir gerne erfahren, wie Du die Stadt siehst und was Dir wichtig ist: an der
Geschichte, an Museen und überhaupt. Du bist also gefragt! Ob Du Kiel in- und auswendig
kennst oder die Stadt nur kurz besuchst: Wir freuen uns, wenn Du mitmachst. Lass Dich
inspirieren von unseren Fragen und den Beiträgen anderer Besucher*innen. Teile Deine
Ideen und Impulse, wo Du Dich angesprochen fühlst. So gestaltest Du die Ausstellung mit -
und die Zukunft des Museums.
Laufzeit der Ausstellung: 21. April bis 27. Oktober 2024.
Anmeldung und weitere Informationen bei:
Yvonne Danker
Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum
Museumspädagogik, Vermittlung
Warleberger Hof
Dänische Str. 19
D-24103 Kiel
Tel. 0431/901 3488, Fax: 0431/901-63453
E-Mail: yvonne.danker@kiel.de
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Kreisfachberaterin für Kulturelle Bildung in Kiel
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Tel. mobil für kulturelle Bildung: 0175-1117224
Tel. Schule: 0431-1698-400
Tel. privat: 04351-46629
Mail: beate.kennedy-ki@kfkb-sh.de
VI.
Angebot der Bundesvereinigung für Kulturelle Kinder- und Jugendarbeit (BKJ):
Einladung zum MIxed-Up-Wettbewerb: https://www.bkj.de/ganztagsbildung/mixed-up-
wettbewerb/
Frist: 31. Juli 2024
MIXED UP: Der Wettbewerb für Kunst und Kultur mit Schule und Kitas
Der MIXED UP Wettbewerb zeichnet Projekte und regelmäßige Angebote der Kulturellen
Bildung für Kinder und Jugendliche aus, die durch außerschulische Akteur*innen gemeinsam
mit einer oder mehreren Schulen, Ganztagsträgern oder Kindertagesstätten umgesetzt
werden. Durch aktive Zusammenarbeit eröffnen Orte der kulturellen Kinder- und
Jugendarbeit, Kultureinrichtungen, Jugendgruppen, Künstler*innen oder Kulturvereine in
Kooperation mit Schulen oder Kindertagesstätten kreative Räume, um der jungen
Generation die Möglichkeit zu geben, sich mit Fragen der eigenen Lebensrealitäten
auseinanderzusetzen. Der Wettbewerb zeigt, wie zum Beispiel Kunst, Musik, Kultur, Theater,
Spiel, Bewegung oder Medien das kinder- und jugendgerechte Aufwachsen unterstützen.
Neu: Ab 2024 sind auch Ideen für außergewöhnliche Kooperationen von morgen gefragt, die
eine Förderung zur Umsetzung benötigen. Der MIXED UP Wettbewerb wird zum MIXED UP
Preis sowie zur MIXED UP Kick-Off-Förderung.
Jetzt bis 31. Juli 2024 teilnehmen!
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Kreisfachberaterin für Kulturelle Bildung in Kiel
RBZ Wirtschaft . Kiel
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Tel. Schule: 0431-1698-400
Tel. privat: 04351-46629
Mail: beate.kennedy-ki@kfkb-sh.de
VII.
ERINNERUNGSKULTUR Widerstand und Verantwortung
Unter diesem Titel ist seit dem 12. Mai 2024 eine Ausstellung zum 80. Jahrestag der Hinrichtung des U-Boot-Kommandanten Oskar Kusch im Innenhof des Marineuntersuchungsgefängnisses in Kiel-Wik, Rostocker Straße 1, zu sehen. An folgenden Tagen ist die Ausstellung geöffnet: Ab 12.5.2024 – 7.9.2024 jeweils Mi-Fr, 14-17 Uhr, Samstags 11-17 Uhr und nach Vereinbarung. Termine können Sie hier vereinbaren:
info@oskarkusch.de oder telefonisch unter 016096216660. Führungen und Workshops können auch außerhalb dieser Öffnungszeiten stattfinden.
Der Oberleutnant zur See Oskar Kusch, geboren am 6. April 1918, wurde am 12. Mai 1944 wegen Wehrkraftzersetzung und des Abhörens von Feindsendern auf dem Schießplatz in Kiel-Holtenau hingerichtet. 1998 wurde die Straße „Am Schießplatz“ umbenannt in „Oskar-Kusch-Straße. Die Ausstellung beleuchtet den Weg eines Delinquenten zum Namensgeber einer Straße in Altenholz und einer Mole im Kieler Marinestützpunkt.
Informationen zu Oskar Kusch unter https://oskarkusch.de/
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